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Aurelia Goldbergwerk in Złotoryja

Schatz in der ältesten polnischen Stadt

Goldbergbau in der Umgebung von Złotoryja

Der Goldbergbau in der Umgebung von Złotoryja entwickelte sich hauptsächlich auf sedimentären – alluvialen Lagerstätten. Der Abbau erfolgte in goldhaltigen Sanden, die an den Hängen des Kaczawa-Tals freigelegt wurden. Gold wurde auch durch die Ausbeutung von goldführenden Adern in harten Gesteinen wie Diabasen, Rhyolithen oder Schiefern gewonnen. Ein Beispiel für eine solche Ausbeutung ist die Goldmine „Aurelia“, die unter dem Berg St. Nikolaus in den Fels gehauen wurde. Die Geschichte dieser Mine geht im Dunkel der Vergangenheit verloren. Es ist bekannt, dass eine der Stollen etwa um das Jahr 1660 gegraben wurde, während andere Gänge und Schächte wahrscheinlich erst im 20. Jahrhundert als Suchschächte angelegt wurden.

Die Goldmine „Aurelia“ birgt noch viele Geheimnisse. Aus unbekannten Gründen wurden Teile der Gänge zugeschüttet, vermutlich durch die sich zurückziehenden deutschen Truppen. Deshalb haben in der Gegenwart viele Bergbauinteressierte freiwillig in der Mine gearbeitet, um vergessene Schächte und Stollen freizulegen und zu erkunden. Im Jahr 1997 wurde ein zugeschütteter Schacht entdeckt, der nach dem Namen des Entdeckers „Schacht Karol“ genannt wurde. Er ist 28 Meter lang und besitzt zahlreiche seitliche Gänge, die noch unerforscht und unerschlossen sind. In Zukunft ist geplant, diesen Schacht für Touristen zugänglich zu machen.

Sehenswürdigkeiten in der Mine:
Die Länge der für Touristen zugänglichen Strecke beträgt ca. 100 m. Der Stollen wurde in hartem Diabas-Fels gehauen, man kann Eisenerz-Ablagerungen sehen. Vom Hauptgang zweigen zahlreiche Seitengänge sowie ein Lüftungsschacht ab, der von Fledermäusen bewohnt wird.

Informationen zur Strecke:
Die Temperatur im Untergrund beträgt ca. +8 °C und ist konstant. Weitere Einschränkungen: niedrige, enge Gänge, hohe Luftfeuchtigkeit, feste Beleuchtung. Die Anlage ist für Menschen mit Behinderungen nicht zugänglich. Besichtigungen nur mit Schutzhelm möglich.

Umgebung der Mine:
Im Jahr 2006 wurde die Infrastruktur rund um die Goldmine „Aurelia“ fertiggestellt. Es wurde ein überdachter Raum mit Bänken und Tisch, ein gemauerter Grill sowie ein großer Spielplatz für Kinder mit Rutsch- und Schaukelanlage gebaut. Unterhalb der Mine befindet sich ein gemauerter Becken, in dem Gold zu Freizeitzwecken gewaschen werden kann. Für motorisierte Touristen wurde ein großer Parkplatz angelegt, der Platz für mehrere Reisebusse bietet.

Anfahrt zur Mine: (Lage: am Stadtrand)
Vom Stadtzentrum aus fährt man in Richtung Friedhof (ul. Cmentarna), biegt in die ul. B. Chrobrego ab, entlang der Gebäude der Schuhfabrik, entlang des Flusses Kaczawa. Am Fuße des Berges St. Nikolaus befindet sich die Mine.

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Goldbergwerk in Złotoryja „Aurelia“
Stroma Straße
59-500 Złotoryja
Polen

Website: https://tiny.pl/6kgtk3k19

Email: cit.zlotoryja@wp.pl

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Geöffnet von Mittwoch bis Sonntag

  • von 10:00 bis 17:00 Uhr

Eintrittspreise:

  • Normal – 16 zł,
  • Ermäßigt – 12 zł

Besichtigungsdauer: 20 Minuten, nur mit Führung (im Preis enthalten).